Schlechtes Wetter

Seit gestern schon zwingt uns ein Schneesturm zur Untätigkeit im Haus. Kubosan schlägt das richtig auf’s Gemüt. Ich merke, wie er den Bären stellen will den wir unlängst noch verfolgten. Doch es geht nicht. Er schläft viel und zeigt sich wenn dann nur wortkarg und eher mürrisch.  Diese gedrückte Stimmung färbt gut auf mich ab, leider. Wir beide können nichts dafür. Und sehnen aus unterschiedlichen Gründen dasselbe herbei. Bei mir macht sich dagegen Heimweh breit. Wen wundert es, bei soviel drögem Nichtstun und Alleinsein? Es fehlt sogar der Antrieb, diesen Text hier vom Laptop aus zu schreiben. Was bleibt ist die Hoffnung auf besseres Wetter morgen. Morgen ist die letzte Chance, zumindest für mich und meine kleine Geschichte.  Diese darf doch nicht etwa ohne Beute ausgehen?! Mehr als hoffen kann ich nicht. Hier ist es kurz nach 7Uhr abends, ich widme mich jetzt meiner Lektüre, trinke vielleicht noch einen Bourbon (jup, richtig gelesen!) und werde es Kubosan dann gleichtun. Schlafen wie ein Bär!

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