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  • Jagen in Japan erfordert eine Art Jagdschein mit entsprechender Ausbildung – die Verhältnisse scheinen ganz gut denen in Deutschland zu entsprechen. (Quelle: Takane Itoh)
  • Sika-Wild ist ein Problem in Japan, es vermehrt sich rapide. (Quelle: Takane Itoh)
  • Dasselbe gilt für Schwarzwild (Quelle: Takane Itoh)
  • Es gab mal traditionelle Jäger in Japan, die Maatagi. Einer der letzten (oder der letzte?) starb um 1960. Der Rückgang der Maatagi geschah im Übergang zwischen der Edo- und der Meiji-Zeit. (Quelle: Takane Itoh)
  • Kubosan ist einer der letzten traditionellen Bärenjäger Japans. Dieser lebt auf Hokkaido, hat mehrere Jahre in den USA als Scout gearbeitet und dürfte jetzt um die 60 Jahre alt sein (Quelle: Moet Itoh)
  • Er schießt im Mittel 4 Bären pro Jahr auf eine Distanz von 5 bis 10m (Quelle: Doku TBS)
  • Er hat auch ein Buch über die Jagd geschrieben (Link zum Buch im japanischen Amazon)
  • Einzeljagd geschieht vor allem in der Form der Pirsch, häufiger wird im Team gejagt was den Beschreibungen zufolge mit einem Sammelansitz vergleichbar ist (Quelle: Takane Itoh)
  • Die Jagd mit Hund wird noch bei der (seltenen) Pirsch angewandt, ansonsten garnicht (Quelle: Takane Itoh)
  • Sowohl die Erschließung der Infrastruktur als auch die Entwicklung der weiterverarbeitenden Betriebe sind in Japan als „quasi nicht vorhanden“ zu bezeichnen, ähnlich verhält es sich mit der jagdlichen Organisation (Behörde, etc.) (Quelle: Waldemar Schmidt)
  • Die Jagd ist regional organisiert (Quelle: M. Wessel)
  • Die Jägerschaft leidet an Nachwuchsmangel (Quelle: M. Wessel)
  • Unter anderem die Landflucht erhöhte die Umweltkapazität für das Sikawild: Vorher vom Menschen genutzte Flächen liegen nun brach und stehen dem Hirsch zur Verfügung (Quelle: M. Wessel)
  • Damit einher geht eine Erhöhung der Population (Quelle: M. Wessel)
  • Die Forstwirtschaft ist nicht landesweit entwickelt, es fehlt an Erschließung und weiteren Verarbeitungsmöglichkeiten (Quelle: M. Wessel, bestätigt Aussage von W. Schmidt)
  • Das Interesse an einer Regulierung der Wildbestände entsteht aus den massiven Schäden, die vom Sikahirsch im Schutzwald angerichtet werden (Quelle: M. Wessel)
  • Der Versuch, oder zumindest die Idee, der Reintegration von Wölfen in Japan ist eine Konsequenz auf die Notwendigkeit der Populationsregulierung (Quelle: M. Wessel)
  • Derzeit gibt es keine Wölfe in Japan (Quelle: M. Wessel)
  • Im Jahr 2012 gab es rund 3 Millionen Sikahirsche in Japan (Quelle: Naoki Maruyama, Japan Wolf Association, berufen auf: Department of Enviroment Japan)
  • Es gab 2012 in Japan etwa 181 000 Jagdscheininhaber, davon waren 117 000 über 60 Jahre alt (Quelle: Naoki Maruyama, Japan Wolf Association, berufen auf: Department of Enviroment Japan)
  • Die Jagdstrecke beim Sikahirsch betrug 170 000 Stück durch Jäger (2011) (Quelle: Naoki Maruyama, Japan Wolf Association, berufen auf: Department of Enviroment Japan)
  • Durch die „nuisance control“ kamen 230 000 Sikahirsche zur Strecke (2011) (Quelle: Naoki Maruyama, Japan Wolf Association, berufen auf: Department of Enviroment Japan)
  • Die vom Sikahirsch angerichteten Schäden auf Agrarflächen (ohne Forst) belaufen sich für das Jahr 2013 auf fast 52 Mio. € (Quelle: Naoki Maruyama, Japan Wolf Association, berufen auf: Department of Enviroment Japan)
  • Die Schäden durch Schwarzwild im selben Jahr auf etwa 40,5 Mio. € (Quelle: Naoki Maruyama, Japan Wolf Association, berufen auf: Department of Enviroment Japan)
  • Es gibt einen Jagdverband mit lokalen Gruppen (大日本猟友会 / ‚DaiNippon RyouYuuKai). Jeder Jäger ist per Gesetz verpflichtet, Mitglied zu sein. (Quelle: Tony Alderman, englischer Jäger in Japan)
  • Um in Japan jagen zu dürfen muss man einen festen Wohnsitz in Japan haben. (Quelle: Tony Alderman, englischer Jäger in Japan)
  • Japanische Jäger jagen mit Hunden mit GPS-Halsbändern. (Quelle: Tony Alderman, englischer Jäger in Japan)
  • Eine verwendete Methode ist die Gummipirsch. (Quelle: Tony Alderman, englischer Jäger in Japan)
  • Eine weitere beschriebene Methode ist das Hetzen mit Hunden und mehreren Jägern, der Fangschuss wird am gestellten Stück gegeben. (Quelle: Tony Alderman, englischer Jäger in Japan)